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Stadt Salamanca
Geschichte Salamancas

Legenden

 

• Die Höhle von Salamanca

Eine Legende erzählt, dass der Teufel in dieser Höhle die Studenten in schwarzer Magie unterrichtete. Wahrscheinlich ist die Verknüpfung dieser ehemaligen Krypta der Kirche San Cebrián mit der Nekromantie auf einen gewissen San Cebrián zurückzuführen, der Magier war, ehe er Heiliger wurde.

Foto nocturna de la Cueva de Salamanca

Es mag übertrieben erscheinen, aber einst war Salamanca in der Welt für seine esoterische Höhle fast ebenso berühmt wie für seine Universität.

Representacin en la cueva de Salamanca

[Representación en la cueva de Salamanca]

Gemäß der Legende war die Cueva de Salamanca – so ihr spanischer Name – ein Ort, an dem seit uralten Zeiten – manche führten ihren Ursprung sogar auf Herkules zurück – ein alter schwarzer Kult abgehalten worden sei, bei dem der Teufel die Hauptrolle spielte. Ganz hinten in der Krypta habe dieser in Form eines Ziegenbocks oder einer Hand auf einem Stuhl seine Lektionen in schwarzer Magie, Wahrsagung, Astrologie, Handlesekunst und vielen weiteren okkulten Dingen im Schein einer ewig brennenden Kerze diktiert. Er hätte während sieben aufeinander folgender Jahre sieben Studenten gehabt. Als Bezahlung für den Unterricht wäre einer von ihnen, der zufällig ausgewählt worden sei, für immer in der Macht des Infernos verblieben. Wie die meisten Reisenden, die damals die Stadt besuchten, beschäftigte sich auch die Literatur – insbesondere die Barockliteratur – mit dieser Legende. Sogar Miguel de Cervantes machte sie zum titelgebenden Thema seines Zwischenspiels Die Höhle von Salamanca (La Cueva de Salamanca).

Auch wenn die Wahrheit üblicherweise nüchterner ist, spielen in diesem Fall mehrere Faktoren zusammen, die die These von der Existenz eines alten, mysteriösen Kultorts glaubwürdig machen. Die Plausibelste ist der Bau einer Kirche über der magischen Höhle, die im 16. Jh. auf Anordnung des Stadtrats abgerissen wurde. Sie war Sankt Cyprian geweiht, dem Heiligen der Magie. Außerdem war der Ort im 1610 von dem Jesuiten Martín del Río verfassten Handbuch über das Hexenwesen in Spanien Disquisitionum magicarumverzeichnet.

Representacin en la cueva de Salamanca

[Representación en la cueva de Salamanca]

• Sommer in der höhle:

Vom 11. Juli bis zum 20. September 2008.
Konzerte
Samstags um 20.15 Uhr. Dauer: 50 Minuten.
Führungen mit szenischen Darstellungen
Der Spanische Unabhängigkeitskrieg in Salamanca. Freitags und samstags. Führungsbeginn: 21.30, 22.00 und 22.30 Uhr.
Beleuchtungs- und Audiovisionsshow.
Öffnungszeiten der Höhle: 10.00-23.00 Uhr.